Kategorie-Archiv: Artikel

Mordslesung in Meißen

Freue mich schon auf die abendliche Lesung in der Stadtbibliothek in Meißen am Donnerstag, dem 1. März. Ab 18:30 wird´s mörderisch und humorig mit drei Kurzkrimis im Dialog mit Ingolf Bien, der nicht nur Buchtrailer mit eigener Musik und unverwechselbarer Stimme versorgt, sondern auch aus meinem Kinderroman „Ferien mal anders“ ein komplettes Hörbuch produziert hat.

Donnerstag, 01. März 2018 – 18:30 Uhr – Kleinmarkt 5 – 01662 Meißen

 

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Trailer zum neuen Krimi

In knapp vier Wochen feiert er Premiere, der neue und dritte Fall vom Taxi fahrenden Philosophen Kökkenmöddinger. Der sonst so hyggelige Däne sagt deutlich, was er von so manchen Machenschaften hält. Hier eine Kostprobe im Trailer zum „Ganoven-Blues“ …

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Manipulation?

„Im Januar 2012 nahm Facebook an einem Psychologie-Experiment teil, in das insgesamt 689.000 Nutzer ohne ihr Wissen involviert waren. Im Rahmen des Experiments wurde die zentrale Neuigkeiten-Seite bei Facebook manipuliert, so dass die User ein verzerrtes Bild der Stimmung ihrer Facebook-Freunde vorgesetzt bekamen. Die Ergebnisse der Studie wurden im Juni 2014 publik, worauf eine Welle der Empörung in den Medien folgte …“ (Wikipedia-Eintrag gemäß SPON vom 29.06.2014)
 
… Was absurd ist, da die Massenmedien den lieben langen Tag nichts anderes tun. Es ist bekannt, dass die Emotionsspirale wirkt.
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Kleiner Klugscheißermodus #medienpaedagogik

Leerzeichen als Lehrzeichen …

Liebe Lektorierende und andere Text-Menschen … Was hat es auf sich mit der Angabe „Zeichen inklusive Leerzeichen“? Tautologie! Und mal logisch, ganz ohne „tauto“: WennicheinenTextohneLeerzeichenliefere,siehtdersoausundkannwohlkaumalsprofessionellerTextdurchgehen. 😉

Ach, und ich gebe auch keine „Rückantworten“, ich beantworte Fragen … und ich bin ebenfalls nicht am Beantworten von Fragen (dran herum) … Das ist auch so eine Grammatik, die ich vielleicht dem Ruhrgebietseinheimischen dialektal zugestehe. Für Text-Personal und schriftlich geht das nicht  – jedenfalls nicht ohne Schmerzen 😉

 Alltagsschmerz

Nichts gegen Alltag. Auch ich wasche Wäsche, selbstverständlich schmutzige. Und dann hänge ich sie auf. Nicht, dass ich ständig über meine Wäsche plaudern würde … Aber wenn man schon solche Themen der wiederkehrenden Alltäglichkeit erörtert: Ich habe die Wäsche nicht aufgehangen (aua!!!), ich habe sie aufgehängt. Aufgabenstellungen von Pädagogen mit diesem eklatanten Fehler machen mich ebenso ratlos wie Postings und Mails von Autoren … Die werden demnächst alle namentlich an meiner virtuellen Wäscheleine … na, was wohl?

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Tracking & Social Profiling

Tracking zu Werbezwecken, Online-Profiling in Sozialen Netzwerken … Wir bewegen uns alle im Rhythmus der Algorithmen, also quasi im AlgoRhythmus.

Do Not Track ist eine personalisierte WebSerie, die dem Nutzer erstaunliche Information über die halböffentliche NetzExistenz liefert.

Spannendes Projekt!

https://donottrack-doc.com/

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Appetit

Mal leichte und mal schwere Kost, Hauptsache Appetit und ein paar KostProben.

Fiktionales, Funktionales & Fachliches greifen stark ineinander. Phantasie darf zum Nachdenken anregen, Lernen soll Spaß machen und Wissen muss auch unterhalten, um im Gehirn haften zu bleiben. Da stört diese vermutlich typisch deutsche Unterscheidung zwischen „ernsthaft“ und „unterhaltend“ ungemein. Warum soll Arbeit keinen Spaß machen? Und warum sollte Spaß etwas Unernstes sein? Nun ja, wir unterscheiden eben auch zwischen zwei Gehirnhälften – und können sie doch nur gemeinsam nutzen.

Und da ich die genaue Hirnregion als Quelle dieser Erkenntnis nicht angeben kann, ohne zu lügen, habe ich einen Text von 2006 ausgegraben, der rein fiktional meine funktionalen und fachlichen Erfahrungen mit ein bisschen Pointierung erzählt:

Neue Besen kehren gut – oder: Die Visionen der Frau Rosenbauer.

 

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TischKantenGeplauder I

Tischkanten sind eine interessante Sache. Und wie oft sitzt man um mehr oder weniger runde Tische und quatscht einfach, was das Zeug hält. Und wie oft hängt man so mit halber Pobacke auf der Tischkante, eigentlich im Begriff zu gehen, aber das Gespräch sagt: „Moment …“

Dabei spielt natürlich die Umgebung eine Rolle. Die Ecken und Kanten sind wichtig, denn manchmal stehen Stimmung und Inhalte auf der Kippe, drohen über die Tischkante zu stolpern oder unter den Tisch zu fallen. Hier versuche ich, die unterschiedlichen Gesprächsinhalte in ihrem ursprünglichen Kommunikationsbiotop zu belassen und dennoch festzuhalten.

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Angst essen Seele auf …

Das ist nicht nur ein phantastischer Titel eines ebenso phantastischen Filmes (Fassbinder 1974). Angst nagt tatsächlich an allem, was man Seele, Gemüt, Stimmung, Glück oder auch Bewusstsein nennen mag. Es war eine meiner KreativKreaturen (Tjelle Rasmus Kökkenmöddinger), die mich in ein SchreibTischKantenGespräch über die Angst verwickelt hat. Konkrete Angst ist dabei weniger verstörend als die diffusen Ängste, die sich in kleine Bedenken oder warnende Stimmchen aus irgendeiner Vergangenheit kleiden, sich einschleichen und immer mehr innere Hemmschwellen aufbauen. Die diffusen Ängste sind wie eine kleine Armee, die über Nacht alles daran setzt, dort Barrikaden zu errichten, wo am Tag zuvor der Start für neue Ziele lag; oder die den ganzen Tag unterbewusst damit verbringt, die morgens gesteckten Ziele zu demontieren. Und: Ängste sind oft einfach nur bequeme Ausreden. Es könnte ja anstrengend werden, die muckelige KomfortZone zu verlassen …

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