Kategorie-Archiv: Kurzgeschichten

MusenAlmanach I

Was bisher geschah …

Auch Lawinen haben einmal klein angefangen. Ein paar Stolpersteinchen wurden ins Rollen gebracht, haben sich zu einem wahren WortGeprassel entwickelt und eine gewaltigen NiederSchlag erzeugt.

Also geduckt und Kopf ins Manuskript verstrickt, damals der KriminalRoman „Schattenleben“.

Dabei ist etwas Neues entstanden, das noch nicht abgeschlossen ist, sich aber bald zu den LiebesRomanen gesellen wird.

Nennen wir die Muse Polyhymnia, die Muse des Gesangs mit der – immergleichen – Leier 😉

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KreativKreaturen!

Klar, man kann beschreiben, was eine Romanfigur fühlt, sogar, wie sie es tut, und auch, wie sie ihre Gefühle in Handlung umsetzt. Um allerdings beim Leser ebenfalls Gefühle zu erzeugen, muss man sie als Autor mit der Figur durchleben. Deshalb ist das Leben manchmal ganz schön aufregend mit all den KreativKreaturen, die sich in der BuchStabenSuppe tummeln …

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Angst essen Seele auf …

Das ist nicht nur ein phantastischer Titel eines ebenso phantastischen Filmes (Fassbinder 1974). Angst nagt tatsächlich an allem, was man Seele, Gemüt, Stimmung, Glück oder auch Bewusstsein nennen mag. Es war eine meiner KreativKreaturen (Tjelle Rasmus Kökkenmöddinger), die mich in ein SchreibTischKantenGespräch über die Angst verwickelt hat. Konkrete Angst ist dabei weniger verstörend als die diffusen Ängste, die sich in kleine Bedenken oder warnende Stimmchen aus irgendeiner Vergangenheit kleiden, sich einschleichen und immer mehr innere Hemmschwellen aufbauen. Die diffusen Ängste sind wie eine kleine Armee, die über Nacht alles daran setzt, dort Barrikaden zu errichten, wo am Tag zuvor der Start für neue Ziele lag; oder die den ganzen Tag unterbewusst damit verbringt, die morgens gesteckten Ziele zu demontieren. Und: Ängste sind oft einfach nur bequeme Ausreden. Es könnte ja anstrengend werden, die muckelige KomfortZone zu verlassen …

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Besser BauchgeFühl als BauchgeWühl!

Nicht nur bei Loriot sind Gefühle oft Konfliktauslöser …  Und es müssen auch nicht gleich Szenen einer Ehe sein, die einem ein mulmiges Gefühl geben – obwohl sie dazu bestimmt sehr gut geeignet sind 😉

Letztens ging es beim Tischkantengespräch um das berühmt-berüchtigte BauchGefühl. Uff, dachte ich, denn mein Bauch kennt eigentlich nur zwei Adjektive: gierig oder satt. Aber dann habe ich etwas ausgesprochen Interessantes erfahren, das ich gern festhalten möchte:

Wer seinen Gefühlen über den Weg traut, soll angeblich erfolgreicher entscheiden.

Wer sich an erfolgreichen Bauchentscheidungen der Vergangenheit orientiert, vertraut dem eigenen Bauchgefühl eher.

Binsenweisheit? Könnte man meinen. Wir haben diskutiert. Allerdings musste ich dann feststellen, dass ich verkopftes Wesen die meisten Entscheidungen völlig aus dem Bauch heraus treffe. Und warum? Weil es einfach schneller geht! Ich habe keine Zeit für Pro & Contra-Listen.

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